 Detaillierte Darstellung |
Diese verkehrliche Situation änderte sich im Zuge der industriellen Revolution ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schlagartig und führte dazu, dass sich die Siedlungen seither von den Zentren Zürich und Winterthur ausgehend, sternförmig in die Landschaft ausdehnten. Auf Grund der Weitsicht des Eisenbahnpioniers Alfred Escher, welcher die Zürcher und Ostschweizer Interessen vorantrieb, konnte insbesondere die Stadt Zürich ihre Hierarchie im nationalen Kontext deutlich festigen. Während sich die Bevölkerungszahl im gesamten Kanton bis 1910 von 250 000 auf 500 000 verdoppelte, verzeichnete die Stadt Zürich in derselben Zeitspanne (1850-1910) mehr als eine Verfünffachung von 40 000 auf über 215 000 Leute. |