News & Agenda

Unter RZU-News finden Sie aktuelle Meldungen zu Veranstaltungen und dem Verband allgemein sowie Positionen zu zentralen Themen der Raumentwicklung. In der Agenda werden die Termine der RZU-Veranstaltungen der nächsten Monate aufgeführt.

RZU-News

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30. Juni 2020

Zukunft Einfamilienhaus am 17.09.2020

Die RZU-Weiterbildungsveranstaltung ist einem Thema gewidmet, das in der Planung gerne vergessen wird: Dem Einfamilienhaus und seinen Weiterentwicklungsoptionen in gewachsenen Einfamilienhausquartieren. Die Planung hat dem EFH lange Zeit nur «den Boden bereitet» und für die nötigen Infrastrukturen gesorgt. Nach dem Bezug der EFH-Quartiere verschwanden diese als Entwicklungsaufgabe vom Schirm der Raumplanung. Schon der Begriff «Einfamilienhaus» lässt erahnen, dass mit diesem Typ vor allem die Familienphase verbunden ist und die Lebensphasen danach nicht mitgedacht werden. An der Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden anhand aufschlussreicher Praxisbeispiele, warum und wie Gemeinden dieses Thema aktiv angehen können und weshalb es sich lohnt, die Entwicklung bestehender EFH-Quartiere nicht einfach sich selbst zu überlassen. Weitere Informationen zum Thema und zur Veranstaltung finden sie hier. Das detaillierte Programm folgt im August.

3. Juni 2020

Kommunale Boden- und Wohnpolitik - eine Umfrage unter RZU-Gemeinden

An der bis 29. Mai laufenden Umfrage haben sich insgesamt 41 von 68 RZU-Gemeinden beteiligt. Mit ihrer Beantwortung gewähren sie der RZU-Geschäftsstelle einen Einblick in die aktuelle boden- und wohnpolitische Praxis. Neben der guten Rücklaufquote ist besonders erfreulich, dass die teilgenommenen Gemeinden gut über das RZU-Gebiet verteilt sind, womit eine ausgewogenere Auswertung möglich ist. Der Rücklauf der meisten Regionen betrug zwischen 64 und 78%. Im Minimum erreichten uns Antworten von 43% der Gemeinden einer Region. Als nächstes werden wir die Antworten systematisch sichten. In welchen Gemeinden und welchen Gemeindetypen stehen welche Themen im Vordergrund? Wo werden welche Erfahrungen gemacht? Die Zusammenschau der Antworten wird aufschlussreiche Erkenntnisse über boden- und wohnpolitische Grundhaltungen und Erfahrungen in der RZU hervorbringen. Diese werden den RZU-Mitgliedern sowohl zugänglich gemacht als auch in einem geeigneten Rahmen zur Diskussion gestellt.

27. Mai 2020

Kommende RZU-Delegierten-versammlung abgesagt – Hinweis zur «Strategie RZU-Gebiet 2050»

Die für den 25. Juni 2020 geplante Delegiertenversammlung musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. An der DV sollte der Prozess «Strategie RZU-Gebiet 2050» lanciert werden – ein Modellvorhaben aus dem Programm «Nachhaltige Raumentwicklung 2020-2024» des Bundes. Vorabinformationen zum RZU-Strategieprozess sind auf der Projektwebseite des federführenden Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) zu finden. Update folgt auf www.rzu.ch/news und im Abo via LinkedIn, Twitter und RSS-Feed.

6. Mai 2020

Kommunale Boden- und Wohnpolitik - eine Umfrage unter RZU-Gemeinden noch bis 29. Mai

Das Arbeitsprogramm 2019/20 sieht eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema «Aktive kommunale Boden- und Wohnpolitik» vor. Nach einer Weiterbildungs-veranstaltung im vergangenen Herbst sind nun in einem zweiten Schritt die RZU-Gemeinden im Rahmen einer Online-Umfrage bis zum 15. Mai eingeladen, ihre konkreten Massnahmen und Erfahrungen in diesem Feld darzulegen und zu bewerten. Die anschliessende Synthese der Rückmeldungen durch die Geschäftsstelle wird aufzeigen, wo im RZU-Gebiet welche Instrumente und Politiken im Einsatz und welche Erfahrungen damit gemacht worden sind. Auf dieser Auslegeordnung aufbauend, wird die RZU Möglichkeiten zum direkten Erfahrungsaustausch zwischen den RZU-Gemeinden schaffen. Ein interkommunaler Austausch über Boden- und Wohnpolitik war u.a. eine wesentliche Empfehlung aus dem Expertenbericht «Zürich als Wohnregion denken und entwickeln».

Update vom 18. Mai: Um die Erkenntnisse auf eine breitere empirische Basis zu stellen, wurde die Online-Umfrage bis zum 29. Mai verlängert

4. Mai 2020

RZU-Netzwerk Klimaanpassung und Innenentwicklung auf der Zielgeraden

Das Projekt «RZU-Netzwerk Klimaanpassung und Innenentwicklung», das vom BAFU, von Grün Stadt Zürich und vom kantonalen AWEL unterstützt wird, ist auf der Zielgeraden. Im März hat das Projektteam mit den Mitgliedern der Begleitgruppe über das Schlussprodukt diskutiert und viele wertvolle Rückmeldungen erhalten – wegen der Coronavirus-Pandemie per Telefon statt an einer Präsenzsitzung. Das Schlussprodukt wird aus einer Publikation zur klimaangepassten Innenentwicklung und einer Online-Datenbank mit vielen Beispielen bestehen – u.a zu den Aktionen «Klimaoase Aargau» (vgl. Bild ©Klimaoase) und «Grüner Hinterhof Basel».

Zudem wird die Datenbank auch Themenübersichten enthalten, z.B. zur Verankerung der Klimaanpassung in den Bau- und Zonenordnungen (BZO). Alles wird kompakt aufbereitet und mit vielen Hinweisen versehen sein. Damit die Mitgliedsgemeinden wissen, wie sie handlungsfähig werden und Massnahmen für eine klimaangepasste Innenentwicklung fördern können – sowohl im öffentlichen Raum als auch auf privaten Grundstücken. Fragen, Kommentare oder Hinweise bitte an klimaanpassung@rzu.ch

13. April 2020

Gesucht: Praktikantin oder Praktikant (80–100%) an der Geschäftsstelle RZU

Wollen Sie an der zukunftsfähigen Entwicklung eines urban geprägten Gebiets mit aktuell einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern sowie 800'000 Arbeitskräften mitarbeiten? Die RZU, der Planungsdachverband der Region Zürich und Umgebung, setzt sich seit 60 Jahren für dieses Ziel ein. An der interdisziplinär zusammengesetzten RZU-Geschäftsstelle mit 8 Mitarbeitenden suchen wir ab 1. Juni 2020 oder nach Vereinbarung eine Praktikantin oder einen Praktikanten (80-100%). Alle Angaben sind im Stelleninserat (pdf, 50kb) zu finden. Die Bewerbungsfrist läuft bis 24. April 2020.

2. April 2020

Flâneur d'Or 2020

Der «Flâneur d’Or – Fussverkehrspreis Infrastruktur» prämiert Infrastrukturen im öffentlichen Raum, die den Fussverkehr in speziellem Masse fördern und die Qualität, Attraktivität und Sicherheit des Gehens erhöhen. Die RZU-Geschäftsstelle möchte die RZU-Mitgliedsregionen und -gemeinden auf diesen Wettbewerb aufmerksam machen, der von Fussverkehr Schweiz durchgeführt und vom Bundesamt für Strassen ASTRA und weiteren Partnern unterstützt wird. Die Anmeldung und die Unterlagen müssen bei «Fussverkehr Schweiz», Klosbachstrasse 48, 8032 Zürich, flaneurdor@fussverkehr.ch, eingesendet werden. UPDATE: Wegen der Corona-Pandemie wird das Programm des «Flâneur d'Or 2020» angepasst. Die Eingabefrist für die definitive Projekteinreichung mit allen Unterlagen ist bis am 15. Mai 2020 verlängert worden. 

Im Rahmen früherer Ausgaben des Flaneur d'Or wurden u.a. die Glattalbahn (2011) und der Ausbau Bahnhof Zürich-Oerlikon (2017) erwähnt. Die flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung in der Stadt Zürich gewannen im Jahr 2014 sogar den Hauptpreis. Auf dem Foto (© RZU) ist die Begegnungszone auf dem Bullingerplatz zu sehen, die im Rahmen dieses Projekts umgesetzt worden ist.

30. Januar 2020

Workshop zum Gesamtverkehrskonzept im Knonaueramt

Wie soll sich das Verkehrsangebot im Knonaueramt in Zukunft entwickeln? Diese Frage stand im Zentrum eines Workshops, den die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) am 22. Januar 2020 mit fast 50 politischen und behördlichen Vertreter/innen aus den 14 Gemeinden, inklusive vier Kantonsräten, Vertretern der kantonalen Verwaltung und der Standortförderung durchführte.

Roger Strebel von der RZU-Geschäftsstelle moderierte den Anlass. Sabina Uffer von der RZU-Geschäftsstelle führte mit einem kurzen Input zu den wichtigsten Trends im Mobilitätsbereich und deren möglichen Auswirkungen auf die Siedlungsentwicklung in den Abend ein. Anschliessend erläuterte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser, was man mit einem Gesamtverkehrskonzept im Knonaueramt erreichen will und welche verkehrlichen Ziele es auf kantonaler und regionaler Ebene gibt. In regional gegliederten Gruppentischen konnten die Teilnehmenden dann unter der Moderation von Roger Strebel, Sabina Uffer, Eva-Maria Kopf und Annina Joos (alle RZU-Geschäftsstelle) sowie Bernadette Breitenmoser und Marianne Brunner (Gruner AG) Präferenzen bezüglich der regionalen Ausrichtung und des Verkehrsangebots intensiv diskutieren. In der anschliessenden Plenumsdiskussion wurde die Komplexität der Fragestellung noch einmal deutlich, indem die zahlreichen und zum Teil divergierenden Ansprüche an den Verkehr von morgen zu Tage traten. Weitere Informationen finden Sie im Bericht im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern (pdf, 0.2mb).

13. Dezember 2019

Werkzeugkasten zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum

Das ökologische Potential des Siedlungsraums ist ausgesprochen hoch und sollte noch besser ausgeschöpft werden. Naturnahe Grünflächen, begrünte Dächer und Fassaden oder grosse alte Bäumen leisten dabei nicht nur einen Beitrag zu einer hohen Biodiversität. Es ergeben sich auch zahlreiche Synergieeffekte z.B. punkto Erholung, Wohlbefinden, Dorf-/Stadtbild oder Klimaanpassung.

Vor diesem Hintergrund hat das Naturnetz Pfannenstil der Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil (ZPP) zusammen mit BehördenvertreterInnen von ZPP-Mitgliedsgemeinden einen Werkzeugkasten zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum erarbeitet. Dieser Werkzeugkasten ist gedacht als Arbeitsinstrument für Gemeinden und soll Informationen und Hilfsmittel zur Erhaltung und zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum aufzeigen und zur Verfügung stellen. Er kann auch zur Sensibilisierung für das Thema genutzt werden. Zielgruppen sind Bevölkerung, Eigentümer, Architektinnen, Liegenschaftsverwaltungen oder verschiedene Bereiche der kommunalen Verwaltung (u.a. Strassenunterhalt, Grünraumbewirtschaftung, Planung). Der Werkzeugkasten ist gegliedert in die vier Bereiche: Grundlagen, Prozesse, Themen und Öffentlichkeitsarbeit. Die einzelnen Bereiche sind angereichert mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis. In Zukunft soll der Werkzeugkasten laufend aktualisiert und auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinden angepasst werden.

11. Dezember 2019

Zukunftsbilder für die Landschaft in urban geprägten Räumen: öffentliche Veranstaltung der RZU vom 05.12.2019

Die Landschaft stand im Zentrum der von rund 100 Teilnehmenden besuchten öffentlichen Veranstaltung der RZU vom 05.12.2019 mit dem Titel «Mehr als nur «Nicht-Bauzone» – Zukunftsbilder für die Landschaft in urban geprägten Räumen».

Die zentrale Schlussfolgerung aus Sicht der RZU lautet: Die bisherigen Diskussionen über die zweite Revision des Raumplanungsgesetzes («RPG-2») konzentrieren sich zu stark auf das Bauen im «Nicht-Baugebiet». Nötig sind aber Ansätze und Vorgaben für eine überkommunale bis regionale Landschaftsplanung, die u.a. mit den bestehenden Stärken im Nicht-Baugebiet arbeitet und die Landschaft mit den Freiräumen in der Siedlung vernetzt. Eine solche Landschaftsplanung ist insbesondere in urban geprägten Räumen wie dem RZU-Gebiet wichtig. In diesen Räumen ist die Landschaft essentiell für die Lebensqualität der wachsenden Bevölkerung und damit für die Standortqualität.

Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung und im Foliensatz der Veranstaltung. Hier geht es zu den Fotos und zu den «Graphic Recording»-Skizzen, die Lukas Schweingruber während der Veranstaltung zeichnete.

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